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Der Start der Reise auf dem Fluss begann im Juni 2005 in Frankfurt am Main. Nachdem in Frankfurt an den zwei ersten Haltepunkten der StadtRaum (Weseler Werft/ Städelmuseum am Holbeinsteg) von viele Menschen bespielt, gestaltet und besucht wurde, wird der nächste Haltepunkt der Zollhafen in Mainz am Rhein sein (vom 1. April 2006 bis zum 2. Juni 2006). Historisch gesehen gab vom Mittelalter bis in das späte 18 Jahrhundert zwischen Mainz und Frankfurt einen wirtschaftlichen wie kulturellen Austausch über das Mainzer Marktschiff. Diese Tatsache ist nur eine von vielen Verbundenheiten zwischen Frankfurt und Mainz.
schwimmender Kulturraum - Rhein Main Region
Das Projekt StadtRaum versteht sich als nichtkommerzieller, schwimmender Kulturraum, der Menschen aus der Rhein-Main-Region die Auseinandersetzung mit der Geschichte ihres Flusses ermöglichen soll. Thematisiert wird die Reise auf dem Fluss, als das Exotische aus der Ferne, die Faszination des Temporären und des Vorbeikommende. Der StadtRaum legt an Orten an, die vergessen oder nicht bekannt sind und regt an, diese zu entdecken und zu erfahren. So haben z.B. die Studenten der Universität Siegen den Ort Großmarkthalle an der Weseler Werft untersucht. Dabei errichteten sie eine Skulptur aus Holzpaletten, welche dann experimentell mit Licht, Material und Akustik bespielt wurde. Dabei entstand ein großartiger Dialog mit der Umgebung und den Menschen. In einer Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum haben Schüler aus der 2. Klasse der Textorschule in Frankfurt Abdrücke des Uferbereiches – Stadtstrukturen - vor dem Städelmuseum auf Blaupausen hergestellt. Diese wurden dann im StadtRaum Ausgestellt.Mit dem Deutschen Filmmuseum mit der Unterstützung von Caligari Film München und ZDF Das kleine Fernsehspiel gab es einen Filmabend mit dem Film „die Kanalschwimmer“. Zeitgleich zu der Eröffnung des StadtRaumes in Mainz wird im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt am Main eine Ausstellung über den StadtRaum 2005 eröffnet.
Partner und Gestalter
Das Deutsche Architektur Museum, das Deutsche Filmmuseum, das Kindermuseum des Historischen Museums, das Museum der Weltkulturen, die Architekturklasse der Städelschule, die Universität Siegen, das Projekt "Städelschule, Frankfurt/Main trifft Missing Identity, Priština", die Fischer- und Schifferzunft von Frankfurt am Main, Michael Thonet vom THONET Forum in Frankfurt am Main, das Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt am Main, Lafarge Zement, die Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein Main und das Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main, Zeleke& Zeleke GmbH
Die Schirmherrschaft übernahm der Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main.
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